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Ausbildungsstart - Fit für den Job

02.12.08 0 Kommentare Bewertungen (11) Aufrufe: 1970

Jetzt wird es spannend: die Ausbildung beginnt in wenigen Tagen. Wer sich vorab Gedanken macht und gut vorbereitet, kann Tag 1 der Ausbildung ohne Angst angehen. spleens gibt Tipps für einen guten Start ins Berufsleben.

Natürlich ist der erste Tag im Job für jeden Azubi der aufregendste. Schon seit Wochen kreisen die Gedanken um Fragen, wie: Sind die neuen Kollegen nett zu mir? Wie ist der Chef? Werde ich die Arbeit schaffen - oder sind die Aufgaben zu schwer? Die passenden Eindrücke und Erfahrungen lassen nicht lange auf sich warten. Doch gerade als Neuling weiß man oft nicht immer, wie man sich in dieser ungewohnten Situation richtig verhält. Dabei gibt es einige Grundregeln, die dir in den ersten Tagen weiterhelfen können.

Nachfragen ist angesagt

Vorab erstmal: Dumme Fragen gibt es nicht. Natürlich sind alle Azubis am Anfang aufgeregt und machen den einen oder anderen Fehler. Auch dein Chef weiß das. Gerade deshalb ist es wichtig, direkt nachzufragen wenn du etwas nicht verstanden hast - unter Umständen sogar mehrmals. Konzentriere dich auf die Arbeitsanweisungen, die dir deine neuen Kollegen erteilt haben und höre immer gut zu. Je neugieriger du auf die Ausbildung und deine Kollegen bist, umso besser wirst du verstehen, worum es bei deiner Arbeit geht. Aus den Antworten, die du erhältst, kannst du eine Menge lernen - gleichzeitig zeigst du deinem Arbeitgeber Interesse am Job.

Die lieben Kollegen

Um schnell in den Job hineinzufinden, solltest du den Kontakt zu Kollegen suchen: Gehe höflich und interessiert mit ihnen um. Das gilt natürlich auch für deinen Chef. Zeige Respekt und gib dich aufgeschlossen und an der Arbeit interessiert. Niemand erwartet von dir, dass daraus eine tiefe Freundschaft entsteht. Und auch wenn mal Kritik geäußert wird, solltest du nicht unwillig reagieren. Schließlich kannst du aus den Hinweisen eine Menge lernen. Halte Augen und Ohren offen: Sei hilfsbereit, wenn Kollegen und Vorgesetzte eine Bitte oder einen Arbeitsauftrag für dich haben. Selbst dann, wenn es stressig wird - oder du deinen Kollegen eigentlich nicht magst.

Kleider machen Leute

Deine Kleidung sollte immer zum Arbeitsplatz passen: Wer in einer Bank arbeitet, sollte über sein T-Shirt also besser ein sauberes und gebügeltes Hemd anziehen, eine Anzughose und geputzte Schuhe tragen. Wer einen handwerklichen Beruf erlernt, sollte bei seiner Kleidung auf Arbeitssicherheit achten - und darauf, dass die Klamotten kaputt gehen können. Dein Lieblingsoutfit hältst du also besser für die Freizeit zurück. Was du zur Arbeit anziehen kannst, besprichst du am besten schon vor deinem ersten Arbeitstag grob mit deinem Chef.

Gut versichert?

Genau wie deinen Sozialversicherungsausweis musst du als Azubi am ersten Tag auch eine Krankenversicherung haben. Glücklicherweise ist die gesetzliche Krankenkasse frei wählbar, denn der Vergleich lohnt sich: Die IKK bietet beispielsweise nicht nur einen günstigen Beitragssatz, sondern auch jede Menge Vorteile für dich und deine Gesundheit.

Daneben gibt es noch zahlreiche weitere Versicherungen, die im Notfall schnell wichtig werden können. Zum Beispiel eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die es mittlerweile auch schon für Azubis gibt. Und auch wenn die Rente noch weit in deiner Zukunft liegt, solltest du dir schon jetzt Gedanken über eine private Altersvorsorge machen, z. B. in Form von Fonds, einer Lebensversicherung oder der Riesterrente.

Ruhe bewahren

Aller Anfang ist bekanntlich schwer. Sollte in den ersten Tagen etwas schief laufen, neigen manche Azubis dazu, an ihrer Berufswahl zu zweifeln. Meist geht die Unsicherheit jedoch schnell wieder vorbei. Mitunter ist es nur die Umstellung von Schule auf Beruf, die einen etwas durcheinander bringt. Es lohnt sich immer, einige Tage oder Wochen zu warten, bevor man seinen Ausbildungsplatz endgültig als Fehlentscheidung abstempelt. Deshalb sollte man sich zunächst mit Freunden, Familie und Kollegen im Vertrauen beraten, wie es weiter geht.


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