• Community
  • Portal

Gesundheit

Gesunde Bräune

07.12.08 0 Kommentare Bewertungen (7) Aufrufe: 2127

Die Temperaturen steigen, Bikini-Wetter ist angesagt! Doch ob Strand oder Stadtpark - egal wo du dich in die pralle Sonne wirfst: Irgendwann wird es der Haut zuviel. Sonnenbrand ist erstens nicht sexy - und zweitens richtig ungesund. Wir verraten dir, worauf du beim Sonnenbaden achten solltest.

Die Sonne

Sonne macht glücklich! Sie bringt Licht, Wärme und jede Menge gute Laune in unser Leben. Das ist kein Zufall: Die Sonnenstrahlen regen die Freisetzung von Serotonin im menschlichen Körper an. Dieser Botenstoff des Gehirns ist ein natürlicher "Glücklich-Macher". Trübe Gedanken verschwinden, und alles macht plötzlich wieder doppelt so viel Spaß. Nun wird es Zeit, Sonne zu tanken und der Haut eine gesunde braune Farbe zu schenken.  

Raus ins Freie!

Eine schön gebräunte Haut sieht einfach klasse aus. Doch was viele nicht wissen: Braune Haut ist eine Schutzfunktion des Körpers. Denn UV-Licht von Sonne oder Solarium schadet unserer Haut und kann Sonnenbrand und Hautkrebs verursachen. Deshalb ist es wichtig, dass man seine Haut richtig bräunt. Das heißt: Man muss die Haut vorsichtig an die Sonne gewöhnen und sie vor jedem Sonnenbad mit Sonnencreme schützen. Sonnenbrände muss man unbedingt vermeiden. Sie sind nicht nur schmerzhaft - sie lassen die Haut schneller altern und erhöhen das Hautkrebs-Risiko. Übrigens: Die gesündeste Form der Bräunung sind Bräunungscremes. Sie sorgen sogar innerhalb weniger Stunden für ein knackiges Braun. Einziger Nachteil: Eine durch Creme gebräunte Haut bietet keinen natürlichen Schutz vor Sonnenstrahlen!  

Bleichgesicht oder Rothaut?

Doch wie kann man seine Haut schonend an die Bräune gewöhnen? Prinzipiell reagiert jede Haut anders auf die Sonnenstrahlen. Für uns Europäer lassen sich vier verschiedene Hauttypen unterscheiden. Je höher der Hauttyp, desto mehr Sonne kann die Haut vertragen. Karin ist blond, hat helle Haut und blaue Augen. Sie gehört zum "Typ 2". Ihre Freundin Gulcan ist ein "Typ 4". Ihre Haare, ihre Augen und auch die Haut sind viel dunkler. Karin darf nur etwa 10 Minuten ungeschützt in die Sonne. Ein Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor 15 erhöht diese Zeit auf 150 Minuten (10x15). Gulcan bekommt erst nach etwa 30 Minuten ohne Schutz einen Sonnenbrand. Dasselbe Mittel wird sie also fast dreimal so lang schützen (30x15 = 450 Minuten). Den Schutz also immer dem Hauttyp und der bereits vorhandenen Bräune anpassen!  

Sonnenbrand vermeiden

Egal, ob man sich für einen gemütlichen Strandurlaub oder einen hippen City-Trip entschieden hat - sobald der Sommer sein schönstes Gesicht zeigt, heißt es raus aus dem Pullover und rein in kurze Hosen, Röcke, Tops, Shirts oder Badezeug. Viel Haut ist ein gefundenes Fressen für viel Sonne. Deshalb ist es wichtig, schon vorzeitig Schutzmaßnahmen einzuleiten. Wichtig ist, am Anfang Produkte mit hohem Lichtschutzfaktor zu benutzen und sie rechtzeitig aufzutragen, da sie erst nach etwa 30 Minuten voll wirken. Zwischen 11-15 Uhr ist ein schattiges Plätzchen angesagt. Denn mittags prasselt fast drei Mal mehr UV-Strahlung vom Himmel als vor- oder nachmittags. Übrigens: Sich im Schatten aufzuhalten, ist die schonende Methode braun zu werden. 

Zu spät - verbrannt!

Eigentlich weiß es jeder und trotzdem passiert es immer wieder: Wer zu lange in der Sonne bleibt, bekommt einen Sonnenbrand. Medizinisch gesehen ist der Sonnenbrand (Dermatitis solaris) eine durch UV-Strahlung verursachte Entzündung der Haut: Die betroffenen Körperstellen sind rot, oft auch angeschwollen. Ein Sonnenbrand lässt sich ganz einfach feststellen: mit dem Finger leicht auf die gerötete Haut drücken. Sieht man anschließend weiße Druckstellen, hat man aller Wahrscheinlichkeit nach einen Sonnenbrand. Dann bitte unbedingt die Haut kühlen. Dies geht am besten mit feuchten Umschlägen. In der Apotheke erhältliche antiallergische Gele helfen ebenfalls gegen Rötung und Brennen. Da die Haut durch die Verbrennung ausgetrocknet ist, unbedingt viel trinken, um so den Flüssigkeitsmangel auszugleichen.  

Hausmittel gegen Sonnenbrand

Nicht immer ist zu Heilungszwecken die Chemie gefragt. Bei leichten Sonnenbränden kann man auch getrost zu Hausmitteln greifen: Um die entstandenen Entzündungen zu lindern, kann man Quark oder Joghurt auf die Haut auftragen. Damit diese Packungen oder Umschläge helfen, die Schwellungen und die Schmerzen zu lindern, mindestens 1 Std. kühlen! Fortgeschrittene Hausmittelmixer können auch Quark mit Buttermilch mischen, das Ganze auf ein Tuch auftragen und dann auf die verbrannte Haut legen. Nach ca. 30 Min. sollte das Gemisch Körpertemperatur erreicht haben und kann abgewaschen werden. Hilfreich sind auch Gurken und Kartoffeln (beide natürlich roh und vorher in Scheiben geschnitten) in Sachen Sonnenbrandbekämpfung: Sie entziehen der Haut die Hitze und wirken somit schmerzlindernd. Das beste Hausmittel gegen Sonnenbrand ist natürlich erst gar keinen zu bekommen!

Hier gibt´s weitere Infos im Web:

www.uv-check.de


Artikel bewerten

RSS:RSS    Jetzt merken bei:            

Diesen Artikel kommentieren

Mittendrin statt nur dabei

Möchtest du diesen Artikel bewerten, kommentieren, als Favoriten speichern oder am Gewinnspiel teilnehmen? Dann werde kostenlos Mitglied in der spleens-Community oder logge dich ein, wenn du schon Mitglied bist.

Mitglieder Login


Passwort vergessen?

Du bist noch kein Mitglied?
Dann melde dich hier an!

Archiv

TOP-Themen

Noch mehr Spleens im Netz

Azubibörse

Be Local!

Download

aktuelle spleens Online lesen
Download

Azubi-Paket

Hol dir hier das kostenlose IKK-Azubipaket!
Hier beim Gewinnspiel der Woche teilnehmen!

Newsletter

WEB-VIDEO DES MONATS

 

Mitglieder Login


Passwort vergessen?

  • Neue Mitglieder
  • Zuletzt eingeloggt

weitere Mitglieder

Voting

  • Neue eCards
  • Beliebte eCards

weitere ECARDS