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Schüleraustausch - Auswanderer auf Zeit

Für ein Schuljahr allein ins Ausland, ohne Eltern oder Freunde: für die Einen kaum vorstellbar, für die Anderen ein Wunschtraum. spleens hat bei Marius (19) nachgefragt, wie es ist, ein Jahr in den USA zu verbringen. Erfahre bei uns alles rund um den Schüleraustausch!
Riesige Städte wie New York oder Los Angeles, echter amerikanischer Alltag, davon träumte Marius (19) mit 16 Jahren, als er sich für einen Schüleraustausch in die Vereinigten Staaten anmeldete. "Das Land hat mich total interessiert, als wir im Unterricht darüber sprachen", so Marius. "Ich wollte gern dorthin, meine Sprachkenntnisse verbessern, eigenständiger werden und am liebsten die Größe und das Beeindruckende der Städte kennenlernen."
Spannende Reiseziele
Genau wie Marius haben sich in den letzten beiden Jahren über 8.000 Schüler entschieden, ein halbes oder ganzes Schuljahr in den USA zu verbringen. Damit sind die deutschen Jugendlichen wahre "Austauschweltmeister". Schüler besuchen dabei nicht nur die Vereinigten Staaten. Sehr beliebt sind außerdem Kanada, Neuseeland und Australien. Aber auch in Argentinien, Indien, Mexico, Südkorea oder Venezuela lernen Austauschschüler einen anderen Alltag kennen.
Richtige Planung
Die Auswahl an Organisationen und Vereinen ist groß, Infos gibt es zum Beispiel bei www.kompass-sprachreisen.de oder Deutsches Youth For Understanding Komitee e.V., www.yfu.de. Unbedingt die unterschiedlichen Angebote in Ruhe miteinander vergleichen. Einige bieten zum Beispiel Aufenthalte nur in bestimmten Ländern an, bei anderen ist die Auswahl an möglichen Zielen riesig. Wichtig: Mindestens ein Jahr vor der reise mit der Planung beginnen. Gut: Mit ehemaligen Austauschschülern in Kontakt treten, am einfachsten über die Homepages der jeweiligen Organisationen. Der erste konkrete Schritt ist die schriftliche Bewerbung. Einige Organisationen verschicken die Unterlagen dazu und laden zu einem Auswahlgespräch ein. Wer dabei ist, erfährt es einige Wochen später. Danach stehen Vorbereitungstagungen zum Beispiel in Form eines einwöchigen Seminars auf dem Programm. Dort vermitteln ehemalige Austauschschüler ihre Erfahrungen und zeigen, wie man eine fremde Kultur entdecken kann. Die meisten Organisationen kümmern sich auch um die Versicherung und die notwendigen Unterlagen für das Visum.
Die Kosten
Je nach Programm kostet ein Jahr zwischen 5.000 und 6.000 Euro. Wer diesen Betrag nicht aufbringen kann, muss sich um Stipendien oder Auslandsbafög bemühen. Das Deutsche Youth For Understanding Komitee bietet eigene Voll- oder Teilstipendien an, aber auch solche von Kooperationspartnern wie dem Deutschen Bundestag oder Bürgerstiftungen. Auslandsbafög muss beim Bundesministerium für Bildung und Forschung beantragt werden.
Die Finanzen
Stipendien
Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) bieten Schülern/Schülerinnen und jungen Berufstätigen Stipendien für einen einjährigen Aufenthalt in den USA. Mehr Infos unter www.bundestag.de.
Auslands-Schüler-BAföG
BAföG-Hotline (gebührenfrei): 0800-223 63 41 oder www.bafoeg.bmbf.de.
Buchtipp
Christian Gundlach und Sylvia Schill: Ein Schuljahr in den USA. Austausch-Organisationen auf dem Prüfstand: Infos zu über 70 Anbietern. 8., völlig neu bearbeitete und aktualisierte Auflage 2007/2008. ISBN: 3-930902-08-7, Kosten: ca. 14,90 Euro.



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oezlem sagt
Gönn dir das IKK Azubi-Paket!:
habe es bis jet ...
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