Gesundheit
Akne: Endlich reine Haut

Ihr Kumpel Micha schmeißt die Party des Jahres, doch Denise verschwendet keinen Gedanken daran. Auf die Blicke und das Getuschel der anderen hat die 15-Jährige keine Lust. Der Grund: Denise leidet seit sechs Monaten unter schwerer Akne. Ein Hautarzt soll ihr nun endlich helfen.
Schule wird zur Qual
Angefangen hat alles mit kleineren Mitessern auf der Stirn. Doch dann verschlimmerte sich Denises Hautbild und im Gesicht und auf dem Rücken entstanden eitrige Pusteln. Der Schulbesuch wurde für das eigentlich lebenslustige Mädchen zur Qual. „Meistens laufe ich mit hängendem Kopf und Kapuzenpulli herum, damit ich nicht angestarrt werde“, erzählt Denise.
Böser Talg
In der Pubertät tritt die sogenannte „Akne vulgaris“ durch die veränderten Hormonwerte im Körper besonders häufig auf, denn männliche Geschlechtshormone sorgen für eine erhöhte Talgproduktion. Auch Mädchen sind davon betroffen, in der Regel zwar schwächer, aber länger als Jungs.
Wie viele Leidensgenossen hat auch Denise praktisch alles ausprobiert, um wieder eine reine Haut zu bekommen. „Ich bin nicht nur äußerlich eingeschränkt, mein Rücken schmerzt von den Entzündungen schon sehr“, schildert die Schülerin. Nach diversen Cremes, Waschlotionen und gefährlichen Selbstversuchen beim Entfernen der Pickel hat Denise einen Termin beim Hautarzt ausgemacht.
Nicht drücken!
So schlimm die Erkrankung gerade für Teenager ist, so groß ist die Chance, durch eine vom Spezialisten angeratene Therapie eine Verbesserung zu erzielen. Denn gerade ein falsches „Ausquetschen“ der Pickel führt häufig zu noch schlimmeren Entzündungen. Da abheilende Pusteln unschöne Narben hinterlassen können, ist ein frühzeitiger Therapiebeginn enorm wichtig.
Jede Akne ist anders
Ob eine äußerliche Anwendung von bestimmten Lotionen, wohl dosierte UV-Bestrahlungen oder die Einnahme von Medikamenten die richtige Lösung ist, hängt von der individuellen Diagnose ab. Gerade deshalb ist eine Beratung durch einen Arzt entscheidend. Bei Mädchen und Frauen kann die Einnahme der Antibabypille die Talgproduktion regulieren, aber auch hier ist ein Gespräch mit einem Frauenarzt über ein geeignetes Präparat notwendig.
Denise hat aufgrund ihrer schweren Entzündungen eine ISO-Therapie empfohlen bekommen. Dazu muss sie regelmäßig Tabletten einnehmen, die die Größe ihrer Talgdrüsen reduzieren. Ihr Arzt hat sie zuvor genau über die möglichen Nebenwirkungen informiert.
Geduld und Vorfreude
„Ich muss eine Menge Geduld aufbringen, denn eine Besserung kann sich erst nach sechs bis acht Wochen einstellen“, weiß Denise und blickt optimistisch in die Zukunft: „Ich werde die Anweisungen meines Arztes befolgen und kann es kaum erwarten, wieder mit einem Lächeln durch die Gegend zu laufen.“ Und dann bestimmt auch die nächste Party zu rocken …
spleens auf Twitter: http://twitter.com/ikkspleens


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Kommentare zu diesem Artikel
MissSweet sagt
Stimmt. Der Hautarzt ist bei Akne einfach das beste \"Medikament\". :)
25. Januar 2010 um 16:25 Kommentar melden
lala1 sagt
ich rate nur wer Akne hat sol schnell zum hautarzt ,ich kenn da von ein parr freunden/in
07. Dezember 2009 um 17:00 Kommentar melden
lala1 sagt
ich rate nur wer Akne hat sol schnell zum hautarzt ,ich kenn da von ein parr freunden/in
07. Dezember 2009 um 17:00 Kommentar melden