Gesundheit
Feiern bis zum Umfallen

Alkohol, Marihuana und Ecstasy: Für viele junge Menschen gehört der Drogenkonsum fest zum Feiern dazu. Immer häufiger enden diese Trips im Krankenhaus: Kreislaufkollaps und Schlimmeres. Wer weiß, wie gefährlich diese Drogen sind, wird zukünftig nach Alternativen für den Partyspaß suchen.
Der Zusammenbruch
Dennis (17) schließt die Augen. Im Rhythmus der Musik stampft er mit den Füßen, dreht sich im Kreis, spielt mit den Armen in der Luft. Plötzlich wird ihm schwarz vor Augen, er bekommt kaum noch Luft, sinkt in sich zusammen und landet unsanft auf der Tanzfläche. Im Krankenhaus stellt sich heraus: Dennis war berauscht. High - total zugedröhnt, wie seine Freunde sagen würden. Er hat eine Ecstasy-Pille geschluckt. Dennis hatte dabei noch Glück im Unglück. Außer einem Kreislaufkollaps blieb der Zusammenbruch für ihn ohne Folgen. Bei vielen Teens ist auch im Krankenhaus nicht mehr viel zu machen: Sie sterben an einer Überdosis.
Ecstasy
Ecstasy (geschrieben auch: XTC) gilt als Party- und Gute-Laune-Droge, wird meist in Pillenform konsumiert und ist eine Begleiterscheinung der Techno- und House-Szene. Sein Wirkstoff MDMA (3,4-Methylendioxymethamphetamin) zeigt schnelle Wirkung: Ca. 30 Minuten nach der Einnahme werden die Herzfrequenz und die Körpertemperatur erhöht. Die Folgen sind Übelkeit, Unruhe und verstärkter Atem. Das Seh- und Hörvermögen verändert sich und der Appetit verschwindet nahezu vollständig. Der Rausch dauert zwischen drei und fünf Stunden, je nach Dosierung. In den Tagen nach dem Ecstasy-Rausch kann es zu Depressionen, Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen und Appetitlosigkeit kommen. Das Gefährlichste aber: Die erhöhte Temperatur sowie sämtliche Warnsignale des Körpers, wie Erschöpfung und Durst, werden nicht wahrgenommen. Und während sich der Konsument stark fühlt und wie besessen tanzt, kann es schnell zum Kreislaufkollaps wie bei Daniel kommen, im Extremfall mit tödlichem Ausgang. Wenn es zu einem Zusammenbruch in Folge von XTC-Konsum kommt, ist schnelles Handeln gefragt. Wenn du jemanden findest, der "zugedröhnt" zusammengebrochen ist:
- Bringe ihn oder sie an die frische Luft in eine reizarme, ruhige Umgebung.
- Öffne die Kleidung, um so die Körpertemperatur zu senken.
- Wenn er oder sie bei Bewusstsein ist und nicht krampft, gebe ihm oder ihr Flüssigkeit mit Elektrolyten (z.B. Isostar) in kleinen Schlückchen.
- Hole dir einen zweiten Helfer bzw. informiere schnell den ärztlichen Notdienst.
- Wenn möglich, das eingenommene Mittel sicherstellen.
Alkohol
Alkohol ist eine Volksdroge: Er ist nahezu überall und vergleichsweise günstig zu bekommen. Obwohl gesetzlich verboten, ist es für Teens gar kein Problem, in einem Supermarkt oder an einer Tankstelle etwas "zum Trinken" zu bekommen. Während des Kaufs und auf der Party denkt natürlich keiner an die Folgen - bis auf schön "besoffen" zu sein und abzufeiern. Doch oft endet der übermäßige Alkoholgenuss im Krankenhaus, Diagnose: Alkoholvergiftung! Besonders in den letzten zehn Jahren hat sich die Anzahl an Alkoholvergiftungen verdreifacht: Tendenz steigend! Alkohol wirkt manchmal schneller als man in jeder Partylaune glauben möchte. Ein Beispiel: Ein 70 kg schwerer Junge hat nach einem halben Liter Bier, das ist gerade mal eine Flasche, ca. 0,5 Promille. Ein Auto darf man damit nicht mehr fahren. In diesem Stadium ist nicht nur die Konzentrationsfähigkeit geschwächt, Hemmungen und die gute Kinderstube sind nämlich ebenfalls schon überwunden. Offensichtliches Symptom ist auch das so genannte "Lallen" beim Sprechen. Übelkeit, Erbrechen und ein schwacher Puls stellen sich nach 2-3 Flaschen Bier schon ein. Die psychischen Auswirkungen sind bei jedem betrunkenen Menschen unterschiedlich. Der eine wird euphorisch, lustiger und geselliger, andere hingegen werden traurig, depressiv und auch zum Teil aggressiv. Ab einem Wert von zwei Promille entwickeln sich starke Rauschzustände, die bei steigender Konzentration in Bewusstlosigkeit mit Atemlähmung und Tod übergehen können. Ein paar Tipps, die helfen können:
- Nicht trinken, um Probleme zu vergessen
- Schon vor einer Party das Höchstmaß an Alkohol festlegen, das man verträgt, um Abstürze zu verhindern
- Auf einer Party immer wieder mal ein Glas Wasser trinken, um die Menge des Alkohols zu reduzieren.
Marihuana
Für die Wirkung von Haschisch und Marihuana ist Tetrahydrocannabinol verantwortlich, auch THC genannt. Cannabis wird geraucht, in Kuchen oder Keksen gebacken oder in warmen Getränken aufgelöst. Der Rausch dauert in der Regel zwei bis drei Stunden. Man vergisst die Zeit, die Bewegungen werden langsamer und unkontrollierter und die Konzentrationsfähigkeit lässt nach. In ganz schlimmen Fällen kommt es sogar zum Verlust des rationalen Denkens. Das bedeutet, dass man die Realität nicht mehr so wahrnimmt, wie sie ist. Viele behauten, dass das ja das "Gute" am Rausch sei. Aber der Schuss kann auch schnell nach hinten losgehen: Größtenteils fühlt man sich nach dem Konsum nicht angenehm berauscht, sondern erleidet Panikattacken und bekommt riesige Angstzustände. Hinzu kommen natürlich auch die gesundheitlichen Schäden, die Cannabis und andere Rauschmittel hervorrufen. In Kombination mit Alkohol, die am häufigsten vorkommt, leidet man schnell an Herz-Kreislauf-Problemen, einem viel zu hohen Puls und erweiterten Gefäßen. Krankheiten, die bei jungen Menschen normal nicht auftreten. Jedoch setzen sich viele durch den Drogenkonsum selber diesen Gefahren aus.



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Kommentare zu diesem Artikel
Valo-DGT sagt
befor jetzt nochmal irgendjemand einfach so hanf kritisiert möchte ich denjenigen bitten sich diesen film anzuschauen
http://www.youtube.com/watch?v=9bv1IPnoMAg
wisst ihr weiviele menschen schon an dieser \"bösartigen droge\" gestorben oder abhänig wurden ?? ich kann es euch sagen . es sind 0 . ganz genau 0 .
03. Januar 2011 um 23:01 Kommentar melden
Valo-DGT sagt
jojojo
ist halt so .
hanf wurde seit jahrtausenden als heilmittel verwendet .
doch irgendwelche spasten müssens verbieten -_-
das ganze chemische zeugs ist gefährlich . meth , paco , crack ( geprestes kokain ) kokain , heroin und alles was aus opium gemacht wird ist gefärlich und tödlich . ganz besonders meth und paco .
hanf ( marihuana und canabis ) ist überhaupt nicht gefährlich .
der einzige nachteil von hanf ist das die verbindungen im gehirn geschädigt werden .
also nicht die gehinzellen sondern die verbindungen dazwischen .
diese kann der körper allerdings wiederherstellen .
03. Januar 2011 um 20:13 Kommentar melden
sonnenblume4711 sagt
Drogen verharmlosen ist kein Weg der Rechtfertigung!
03. Januar 2011 um 17:41 Kommentar melden
kleinYara sagt
Heilmittel? Quatsch...aber egal
03. Januar 2011 um 17:38 Kommentar melden
Valo-DGT sagt
Marihuana ist eigentlich ein Heilmittel und macht nicht süchtig bzw nur sehr wenig aber auch egal
02. Januar 2011 um 20:59 Kommentar melden