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Happy Birthday, Pille!

50 Jahre und besser denn je: Die Antibabypille ist das zuverlässigste und beliebteste Verhütungsmittel der Welt. Doch bis dahin war es ein steiniger Weg. spleens.de erklärt warum.
Verhütung zählt nicht gerade zu den gängigen Gesprächsthemen bei Tisch – schon gar nicht im Jahr 1951. Dennoch ergreift die amerikanische Frauenrechtlerin Margaret Sanger ihre Chance und fragt den Forscher Gregory Pincus bei einem Abendessen, wann die Wissenschaft endlich eine „magische Pille“ für Frauen entwickelt, damit diese nicht mehr ungewollt schwanger werden. Die Antwort überrascht fast mehr als die Frage: Ein solches Mittel gibt es bereits, es fehlt nur das Geld für einige letzte Tests.
Zwei Frauen machen sich stark
Aber dieses Problem löst sich an jenem denkwürdigen Abend in Luft auf, denn die reiche Industrieerbin Katharine McCormick sitzt ebenfalls am Tisch. Sie spendet Pincus und seinen Mitstreitern in den folgenden Jahren rund zwei Millionen Dollar. Für Margaret Sanger, die seit Jahrzehnten für Frauenrechte und Geburtenkontrolle gekämpft hat – und deswegen sogar im Gefängnis saß – erfüllt sich ein Lebenstraum. Denn Verhütung ist auch Mitte des 20. Jahrhunderts noch ein Tabuthema, darüber zu sprechen oder gar Informationen zu verteilen, gilt als unanständig.
Erfolg auf Umwegen
Da außerdem Verhütungsmaßnahmen in den meisten Staaten der USA unter Strafe stehen, kommt die Antibabypille 1957 zunächst als „Mittel gegen Menstruationsbeschwerden“ auf den Markt. Plötzlich stellen Ärzte im ganzen Land bei Millionen von Frauen derartige Beschwerden fest – und verschreiben das neue Medikament. Es enthält die weiblichen Hormone Östrogen und Gestagen und hemmt den Eisprung. Erst 1960 wird die Pille auch ganz offiziell als Verhütungsmittel benannt und zugelassen. Bereits ein Jahr später gibt es die Pille dann in Deutschland.
Die Debatte beginnt
Fast ebenso alt wie die Antibabypille ist allerdings die Diskussion um ihre Nebenwirkungen wie zum Beispiel Gewichtszunahme oder Übelkeit. Fakt ist: Die Pille ist besser als ihr Ruf. Es gibt sie in verschiedenen Zusammensetzungen, da der Körper je nach Alter unterschiedlich auf Östrogene reagiert. Oft hilft daher der Wechsel zu einer niedriger dosierten Pille, wenn unangenehme Nebenwirkungen auftreten.
Weltweit haben sich bis heute über 200 Millionen Mädchen und Frauen die Pille verschreiben lassen. In Deutschland haben nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) rund 87 Prozent der 14- bis 17-jährigen Mädchen schon einmal mit der Pille verhütet. Der Siegeszug der Antibabypille ist auch nach 50 Jahren einfach nicht aufzuhalten.






























VampireDiariesFan sagt
Mehr geht nicht: 111 IKK-sportsbags zu gewinnen:
Geeeeeeeeeil. * ...
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