Sport
Kämpfen mit Körper und Köpfchen: Karate

"Karate beginnt und endet mit Respekt" - so heißt die erste der 20 goldenen Regeln von Gichin Funakoshi, dem Begründer des modernen Karate. In der Sportvariante endet es aber auch mit Sieg oder Niederlage.
Kampfstil
Karate wird in zwei Disziplinen ausgeübt. Beim Freikampf (Kumite) versuchen zwei Karateka (Karatekämpfer) gegeneinander Wertungstechniken anzubringen: Stöße, Schläge und Tritte. Zur Kunst gehört es, in den Bewegungen abzubremsen, bevor der Gegner verletzt wird. Kata heißt die zweite Disziplin, bei der ein Karateka vorgeschriebene Abfolgen von Techniken ausführt, als ob er aus verschiedenen Richtungen angegriffen würde. Hier kommt es auf die Genauigkeit, die Dynamik und den Rhythmus an.
Kleidung
Der Karateanzug Karate-Gi besteht aus einer weißen Jacke und einer weißen Hose, heute meist aus Baumwolle. Dazu trägt der Kämpfer einen Knotgürtel.
Leistungsstufen
Beim Karate gibt es neun Schülergrade, die durch die Gürtelfarben Weiß, Gelb, Orange, Grün, Blau und Braun gekennzeichnet werden. Dann folgen bis zu zehn Meistergrade (Dan) mit schwarzen Gürteln.
Entstehung
Karate heißt übersetzt „leere Hand“ und bedeutet, dass ohne Waffen gekämpft wird. Der Name geht darauf zurück, dass die Bevölkerung der japanischen Insel Okinawa die waffenlose Kampftechnik entwickelt hat, nachdem ab dem 15. Jahrhundert das Tragen von Waffen verboten wurde.
Mehr Infos
www.karate.de (Deutscher Karate Verband, DKV)
www.deutscher-jka-karate-bund.de (Fachverband für traditionelles Karate)
www.karate-news.de (Fotos, Videos, Nachrichten, u. v. m.)



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