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Liebling allein Zuhause

06.12.08 0 Kommentare Bewertungen (9) Aufrufe: 930

So übersteht man die Zeit zu Hause, wenn der oder die Liebste die Ferien mit anderen Freunden verbringt. Nina hat sich dazu einiges einfallen lassen, damit sie ihren Freund Jonas nicht zu sehr vermisst. Langeweile und Eifersucht ade!

Jonas fliegt mit einer Reisegruppe nach Spanien. Sonne, Strand und Partys sind angesagt. Seine Freundin Nina hat einen Ferienjob angenommen und muss deshalb zu Hause bleiben. Eine harte Bewährungsprobe für das junge Pärchen: Was soll sie bloß drei Wochen ohne ihren Jonas machen? Und was ist, wenn Jonas im Urlaub ein anderes nettes Mädchen kennen lernt? Aber sich nun wochenlang den Kopf zu zerbrechen, kommt für Nina nicht in Frage. Vertrauen und Zeitvertreib sind ihre Lösungen.

Ablenkung ist gefragt

Zunächst macht sich Nina einen "Schlachtplan", wie sie die Zeit ohne Jonas überbrücken kann. Das A und O gegen den Mein-Freund-ist-ohne-mich-im-Urlaub-Blues sind jede Menge Freunde. Eine Clique, die einen gekonnt ablenkt. Gerade am ersten Abend, wenn der Lieblingsmensch nicht in der Stadt ist, sollte man versuchen nicht daran zu denken und sich stattdessen mit anderen Leuten zu umgeben.

Zeit für sich

Natürlich kann man auch von den besten Freunden der Welt keine Rundumbetreuung erwarten. Deshalb nutzt Nina die freie Zeit auch für sich. Sie tut Dinge, für die sie sonst eigentlich keine Zeit hat: Stundenlanges stöbern im Buchladen, ausgiebig Schnäppchen jagen, Sport treiben und endlich mal die lang ersehnten Reitstunden nehmen. "Wow", ist Nina begeistert: "die erste Woche verging eigentlich wie im Flug. Es gab immer etwas zu tun." Natürlich half ihr der Ferienjob auch dabei, sich abzulenken. Auf diese Weise hatte sie kaum Zeit, ständig Eifersuchtsfantasien nachzuhängen.

Zeit für den Liebsten

Sicherlich kann und will sie Jonas während seiner Abwesenheit nicht ganz aus ihrem Gedächtnis streichen. "Manchmal ist es schön, wenn ich an ihn denke", stellt sie fest. "Doch dann packt mich wieder die Sehnsucht und ich würde am liebsten in den nächsten Flieger steigen und zu ihm fliegen." Doch auch dagegen gibt es ein einfaches Mittel: Nina "simuliert Nähe" wie sie es nennt. Sie schreibt Briefe in Tagebuchform an Jonas oder stellt eine MP3-Songsammlung mit ihren Lieblingstiteln zusammen. "Gestern habe ich ihm sogar ein Überraschungspaket mit einem Kuscheltier und Kinokarten gepackt", berichtet sie. "Es geht mir besser, wenn ich irgendetwas mache, was mich an ihn erinnert. Dann fühle ich mich ihm ganz nahe." Doch nachdem die CDs aufgenommen und die Päckchen gepackt sind, wird sie doch manchmal etwas traurig. Da hilft nur eins: Ab ins Kino oder raus mit den Freunden.

Gleiches mit Gleichem bekämpfen

Manchen Menschen hilft es auch, ihre Traurigkeit zu bekämpfen, indem sie sich Gleichgesinnte suchen. Menschen, die mindestens genauso traurig sind wie sie selbst. Da man jedoch nicht immer liebeskranke Freunde vorrätig hat, schaut Nina mitunter traurige Filme. Hier kann sie mit den Helden lachen und weinen. Oder sie hört einen traurigen Song. "Natürlich haben alle Geschichten und Lieder ein Happy End und desto mehr freue ich mich auf Jonas", so Nina


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