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Pubertät: Vom anderen Stern

Plötzlich ist alles anders: Der Körper verändert sich, die Eltern nerven neuerdings, das Leben ist anstrengend. Was ist passiert? spleens hat die Antwort.
Irgendwann zwischen elf und 18 Jahren erwischt sie jeden: die Pubertät. Eine spannende Zeit, in der sich der Körper stark verändert. Mädchen bekommen Brüste, ihre Regelblutung setzt ein. Jungs kommen in den Stimmbruch, erleben den ersten Samenerguss. Der Wunsch nach der ersten Liebe, der ersten sexuellen Erfahrung wächst. Doch damit nicht genug. Auch das Gefühlsleben gerät so richtig durcheinander. Schuld daran sind die Hormone, die der Körper produziert und ausschüttet.
Chaos im Kopf
Auch im Gehirn tut sich so einiges. Zwischen den Nervenzellen entstehen neue Verbindungen, andere verschwinden. Dieser "Umbau" der kleinen grauen Zellen hat erhebliche Folgen: Die Launen wechseln schnell, starke Gefühle bestimmen das Handeln, du bist unsicher, hast Angst und auch Lernschwierigkeiten in der Schule können daher rühren. Übrigens: Wann die Pubertät beginnt, ist bei jedem anders. Es gibt weder ein Zufrüh noch ein Zuspät!
Wer bin ich?
Neben der körperlichen Entwicklung wird die Pubertät mitunter auch von seelischen Krisen begleitet. Nicht selten stellt sich die Frage: "Wer bin ich eigentlich?" War das Leben als Kind noch sehr harmonisch, setzt du dich jetzt stärker mit deinen Eltern auseinander, verliebst dich das erste Mal so richtig und eckst vielleicht auch in der Schule an.
Deine Freunde sind plötzlich deine wichtigsten Ansprechpartner, nicht mehr Mutter oder Vater. Dinge wie die erste Liebe, wen du klasse findest, diskutierst du lieber mit der Clique oder dem besten Freund. Du findest in dieser Zeit heraus, was dich ausmacht. Dazu zählt auch, dass plötzlich Kleidung, Frisur und Sprache für dich wichtig werden. Du willst anders sein als deine Eltern und bei anderen gut ankommen.
Nix als Ärger
Die meisten Probleme während der Pubertät sind völlig normal und nichts Schlimmes. Wichtig ist nur, dass du versuchst, sie zu lösen und dich nicht in Traumwelten flüchtest. Probiere dich lieber aus, finde heraus, was dir Spaß macht, wen du magst, was du an dir gut findest. Suche dir jemanden, dem du vertraust und dem du dein Herz ausschütten kannst. So lernst du dich besser kennen und weißt irgendwann: Das bin ich!





























Kommentare zu diesem Artikel
Marcel 96 sagt
Jeder Mensch ist anders in der Pubertät.
26. März 2012 um 20:10 Kommentar melden
MichixD sagt
Die Pubertät ist zwar schwierig, aber sie gehört zum Leben dazu.
22. Juli 2011 um 12:56 Kommentar melden