Gesundheit
Yoga
Der Alltag mit Ausbildung oder Schule und Freizeitprogramm ist auch für Teenager oftmals schon hektisch und stressig. Die Folge: Man fühlt sich gestresst und angespannt, braust leicht auf. Da wird es Zeit für eine Verschnaufpause - Zeit für Yoga!
Warum Yoga?
Yoga ist eine Jahrtausende alte, indische Lehre. Das Ziel: die Vervollkommnung des Menschen, das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele. Und: Yoga ist nicht nur sinnvoll für Erwachsene, immer mehr Jugendliche finden Gefallen daran. Schnelles Wachstum und neue Hormone sorgen während der Pubertät oftmals dafür, dass die Entwicklung des Körpers der des Geistes davonrennt. Deswegen sind viele Jugendliche unausgeglichen, sagt Urvasi Leone, Yogalehrerin und Leiterin der Akademie für Yoga Berlin. Yoga vereint Körperübungen mit Atempraktiken das wirkt ausgleichend und hilft dabei, sich selbst zu spüren und sich zu sammeln. Denn jeder richtet seine Bewegungen individuell nach seinem Atemtempo aus. Man muss also bewusst trainieren und während jeder Übung in sich hineinhorchen. Der Vorteil: Man lernt die eigenen Grenzen kennen und überfordert sich nicht. Dabei muss Yoga keineswegs langsam und ruhig sein, vielmehr ergänzt es die klassischen Sportarten sehr gut. Richtig ausgeführt fördert es den Muskelaufbau, ohne die Gelenke zu belasten. Wir achten auf ein anatomisch korrektes Ausrichten der Gelenke während der Übungen. Deshalb ist die Verletzungsgefahr geringer als beim Sport, meint Leone. Der menschliche Körper eignet sich besonders für Bewegung, langes Sitzen ist schädlich. Das schonende, aber wirkungsvolle Yoga-Training baut beispielsweise die Rückenmuskulatur auf und fördert die Beweglichkeit der einzelnen Rückenwirbel. Haltungsschäden werden vermieden oder korrigiert.
Die Auswahl des Yoga-Kurses
Leone empfiehlt für Jugendliche die klassischen Yoga-Kurse oder Hatha Yoga. Eine spezielle Form des Hatha Yoga ist das Tri Yoga, auch Tri Yoga Flow genannt. In Kursen mit diesen Bezeichnungen stehen körperliche und dynamische Elemente im Vordergrund. Sie umfassen Übungen, die teilweise auch im Kampfsport vorkommen. Zum Beispiel die so genannte Kriegerstellung: Mit einem nach vorne gestellten Fuß, dem hinteren Bein leicht ausgedreht und mit aufrechtem Oberkörper geht man in die Kniebeuge und trainiert dadurch die Beinmuskulatur. Es ist jedoch ganz wichtig, dass das Training neben den kraftvollen und sportlichen Posen auch Entspannungs- und Atmungsübungen beinhaltet, weiß Leone. Jede Schule vertritt ihren eigenen Yoga-Stil. Bevor man sich also für einen Kurs entscheidet, sollte man sich in jedem Fall vorher bei der Yoga-Schule erkundigen. Empfehlenswert ist auch eine Probestunde, um festzustellen, ob der Kurs den eigenen Vorstellungen entspricht und ob man sich dort wohl fühlt. Vorsicht ist geboten bei Schulen, die kein kostenloses oder günstiges Probetraining anbieten. Auch im Yoga macht erst die Übung den Meister. Im besten Fall sollte man einmal pro Woche einen Kurs besuchen und zusätzlich zu Hause üben oder zweimal die Woche in den Unterricht gehen. Für das Training zu Hause heißt es: täglich 15 Minuten sind besser als einmal wöchentlich zwei Stunden.
Vorsicht vor unqualifizierten Lehrern
Egal, für welches Yoga man sich entscheidet, wichtig ist, dass der Yoga-Lehrer eine vom Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland (BDY) anerkannte, vierjährige Ausbildung abgeschlossen hat und eine mehrjährige Berufspraxis vorweisen kann. Wer einen Kurs belegen möchte, sollte sich immer nach der Qualifikation des Lehrers erkundigen. Dieser sollte auf die Fragen eingehen und die entsprechenden Zeugnisse und Zertifikate auf Wunsch vorlegen. Teilweise bezuschussen die Krankenkassen unter bestimmten Voraussetzungen die Kursgebühr. Infos dazu gibt die jeweilige Krankenkasse.




























oezlem sagt
Gönn dir das IKK Azubi-Paket!:
habe es bis jet ...
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