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Führerschein: Endlich mobil!

31.05.11 0 Kommentare Bewertungen (0) Aufrufe: 589

Mit dem Auto zur Ausbildung, zu Freunden oder zum Sport fahren und nicht mehr auf die Familie angewiesen sein. Der Führerschein bedeutet Freiheit und Selbstständigkeit. spleens sagt dir, was du rund um den „Lappen“ beachten solltest.


Den Führerschein gibt es ab 18 Jahren - das war lange Zeit Gesetz. Mittlerweile kannst du dich schon mit 17 zum "begleiteten Fahren" anmelden. Das heißt: Nach bestandener Theorie- und Praxisprüfung erhältst du eine Prüfbescheinigung. Dort müssen die Personen eingetragen sein, die dich beim Fahren begleiten. Das dürfen alle Personen sein, die mindestens 30 Jahre alt sind, seit mindestens fünf Jahren einen Führerschein der Klasse B und höchstens drei Punkte in Flensburg haben. Mit 18 kann die Prüfbescheinigung gegen den richtigen Führerschein eingetauscht werden.

Wo geht es hin?

Egal, ob mit 17 oder später - bevor es losgeht, steht die Wahl der passenden Fahrschule an. Hier gibt es durchaus Unterschiede, was Ausstattung, Angebot und Preise angeht. Informiere dich also genau, vielleicht kannst du Familienmitglieder oder Freunde nach ihren Erfahrungen fragen.

Achtung vor "Schnäppchen"

Der Führerschein ist nicht günstig - zwischen 1.500 und 2.000 Euro solltest du dafür einplanen. Vorsicht deshalb vor angeblichen Schleuderpreisen: Fahrschulen, die damit werben, verschweigen häufig Prüfungsgebühren oder Kosten für Sonderfahrten. Keine Fahrschule kann im Voraus sagen, nach wie vielen Übungsstunden du fit für die praktische Prüfung bist. Es gibt aber ein Minimum an Sonderfahrten, die du absolvieren musst. Hierzu gehören fünf Überland-, vier Autobahn- sowie drei Dunkelfahrten.

Regeln müssen sitzen

Bevor du in die Fahrprüfung darfst, musst du den theoretischen Teil bestehen. Dafür besuchst du mindestens 14 Unterrichtsstunden in der Fahrschule. Hier lernst du alles über Verkehrsschilder, Verhalten im Straßenverkehr und Vorschriften. Trainieren kannst du mit den Übungsbögen, die du in der Fahrschule erhältst.

Ruhe bewahren

Die praktische Fahrprüfung - die nach bestandener Theorie absolviert wird - ängstigt viele. Dabei gilt es in den 45 Minuten, sich auf das Gelernte zu verlassen und vor allem ruhig zu bleiben. Schließlich hast du dich in den Fahrstunden schon bewiesen - sonst hätte dein Lehrer dich gar nicht zur Prüfung angemeldet.

Erste Hilfe und Co.

Informiere dich bei deiner Fahrschule auch über alle notwendigen Bescheinigungen, die du vor den Prüfungen einreichen musst. Dazu gehören unter anderem ein Sehtest sowie die Teilnahme an einem Kurs für lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort.

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